Kategoriearchiv: Splitter und Fragmente

Gedankensplitter

Memmen, Waschlappen und Weicheier

Leider muss man sagen, dass wir alle genau das sind – und das fast ohne Ausnahme.

Alle schlagen lieber auf Gegner ein, die keine wirkliche Macht haben als sich mit den wirklich Mächtigen anzulegen. Alle regen sich lieber über Dinge auf, die unbedeutend oder bloße Symptome sind, als sich den wirklich relevanten Problemen zu stellen.

Fangen wir mit den Linken an, oder besser gesagt mit denen, die sich selbst für links halten.

Was sind aktuell deren vordringlichen Ziele ?

  • Erhalt von Arbeitsplätzen unter Beibehaltung des Sozialstaates
  • Schutz der Demokratie
  • Kampf gegen den Rechtsruck (AFD)
  • Schutz von Minderheiten
  • Frauenrechte – allerdings nur die von privilegierten Frauen
  • Wohnungsnot

Und die Rechte ?

  • Schaffung von Arbeitsplätzen unter Abbau des Sozialstaates
  • Einwanderung verhindern
  • Sicherheit (vor jeder Art von Veränderung)
  • Besitzstandswahrung

Für echte Verbesseungen und das heißt eben für grundlegende Veränderungen tritt niemand ein. Es gibt keine Forderungen, die über das Bestehende hinausweisen. Die Grundlagen des bestehenden Machtverhältnisse werden nicht in Frage gestellt. Uns das sind eben die Eigentumsverhältnisse oder genauer die Institution des Eigentums selbst.

In der bestehenden Ordnung ist die Entscheidungsfindung und Verwendungsrecht wesentlich durch das Eigentumsrecht geregelt, was bedeutet, dass Demokratie völlig unmöglich ist.

Wer Demokratie will, muss fordern, dass Eigentums- oder präziser Besitzrechte ausschliesslich demokratisch auf Zeit vergeben werden.

Wie Demokratien sterben

Kennen Sie das Buch Wie Demokratien sterben (978-3-7632-7098-9) ?

Ich überlege mir gerade ob es sich lohnt es zu lesen. Eigentlich denke ich, daß die Antwort auf die Frage so kurz wie banal und erschreckend ist.

Demokratien sind bisher immer durch Abtreibung gestorben – noch hat keine einzige Demokratie das Licht der Welt erblicken dürfen.

Alles was unter dem Namen Demokratie in die Welt gesetzt wurde waren und sind Aristokratien diverser Eliten. Parlamentarier, Juristen und Eigentümer von Produktionsmitteln (vulgo Kapitalisten). Im wesentlichen teilen sich diese drei Gruppen die Macht – durch diese Machtteilung sind diese selbsternannten (Pseodo-)Demokratien resillienter und dynamischer als gewöhnliche Diktaturen – sind aber nicht einmal ansatzweise demokratisch.

Demokratien zeichnen sich dadurch aus, daß alle Entscheidungen von der Mehrheit der Betroffenen getroffen werden. Damit sind alle wirtschaftlichen Entscheidungen letztlich demokratisch zu treffen. Was in keiner der sogenannten Demokratien der Fall ist.

Dazu kommt, daß Demokratien komplexe Gesellschaftformen sind, die bisher nicht wirklich realisierbar waren. Erst mit der Entwicklung der moderenen Kommunikations- und Datenverarbeitungstechnologien ist eine Realisierung denkbar geworden.

Die wirklich interessante Frage ist also Wie können Demokratien entstehen ? !