„Der Mensch ist am wenigsten er selbst, wenn er für sich selbst spricht. Gib ihm eine Maske, und er wird dir die Wahrheit sagen.“
Bevor man die Anonymität im Netz mal wieder verteufelt, sollte man sich das zu Gemüte führen.
„Der Mensch ist am wenigsten er selbst, wenn er für sich selbst spricht. Gib ihm eine Maske, und er wird dir die Wahrheit sagen.“
Bevor man die Anonymität im Netz mal wieder verteufelt, sollte man sich das zu Gemüte führen.
ISBN 978-3-549-10041-7
Man braucht sicher keinen Monotheismus um zum Universalismus zu kommen.
Spätestens seit Xenophanes sollte klar sein, daß sicheres Wissen unmöglich ist. Damit ist auch klar, daß der Zweifel die einzig mögliche Grundlage des Unversalismus ist, denn Zweifel ist immer angebracht. Ein universelles Gesetz, selbst wenn es eines gäbe, könnte von Menschen nicht als universell erkannt werden. D.h. aber im Umkehrschluss, daß jegliches Gesetz, das universell genannt wird, immer nur zu einem solchen ERNANNT wurde.
So gesehen ist der Hauptfehler des Universalismus, wie er in dem Buch vertreten wird, darin zu sehen, daß er Rechte und Gerechtigkeit für etwas zeitlos Existierendes erachtet. Dem ist aber nicht so ! Rechte und Gerechtigkeit müssen erkämpft, erschaffen, erarbeitet werden. Universalismus ist wie Aufklärung kein Zustand sondern ein Prozess. So wie alles, das im Leben zählt. Nur so kann man sich dem nähern was man ein wirklich universelles „Gesetz“ nennen könnte. Die wahren Feinde sowohl des Universalismus als auch der Aufklärung sind diejenigen, die erklären das Ziel wäre erreicht!
Meine These hier ist, daß alles Wesentliche nicht erkannt sondern erarbeitet und/oder erschaffen werden muss.
Mir scheint der hier vetretene Universalismus krankt hauptsächlich daran sich, daß er sich seine Autorität aus einem ewigen Gesetz ableiten will. Aber das was dieses Gesetz aussagt ist eben nicht ewig gültig, im Gegenteil es war noch nie gültig und und wird es in seiner „reinen Form“ auch nie sein. Nein dieses Gesetz IST nicht es SOLL SEIN. Sich zu diesem Gesetz zu bekennen heisst es zu seinem Ziel zu machen, zu versuchen es zu verwirklichen. Ist der hier vertretene Universalismus der Versuch die eigene Ohnmacht durch eine – ich will nicht sagen billige – Allmachtsphantasie zu vergessen und zu verdrängen ? Es wäre jedenfalls ehrlicher zu sagen – ICH will, daß dieses Gesetz Gültigkeit erlangt – als andere zu bezichtigen dagegen zu verstoßen. Ohnmächtig sie daran zu hindern.
Nichts ist – alles wird.
Was nicht wird war.
Deutschland hat das 1,5 Grad Ziel erreicht, ja sogar mit 1,6 Grad übertroffen.
Stolz nehmen wir jetzt die nächse Etappe ins Visier – 2 Grad werden wir mit Hilfe von RWE und Lüthzerath bald erreichen. Und dann werden auch 3 oder 4 Grad keine großen Probleme für uns sein. Denn wie singt Saltatio Mortis so wahr : Wachstum über alles ……..
Es freut mich, dass die junge Generation immer noch optimistisch ist. Sich als letzte Generation zu sehen, die noch den Untergang der Menschheit verhindern kann ist angesichts der Fakten schon optimistisch. Die Berichte der Klimaforscher deuten eher darauf hin, dass sie nach 50 Jahren ökologischem Tiefschlaf die erste Generation sind, die nichts mehr ändern können.
Besser Straßenblockaden als Denkblockaden,
noch besser Straßenblockaden gegen Denkblockaden.
Wenn Jeder an sich denkt ist an Jeden gedacht, aber leider nicht an Alle.
Das wahre Flüchlingsproblem sind nicht die Kriegs-, Hunger- und Umweltflüchtlinge. Das wahre Problem sind die Realitätsflüchtlinge. Diese sind der Grund aller anderen Fluchtursachen.
Wachsen heisst irgendwann platzen.
Ein Gesundheitssystem, das im Normalfall Gewinne machen soll, macht aus jedem Ernstfall eine Katastrophe.
Was es aus einer Katastrophe macht will ich gar nicht erst wissen.